Am Montag dem 18. August 2025 feiert der Maler und Grafiker "Günter Horn" - der in seiner ersten Schaffensphase sich an Berliner Theatern, wie der "Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz" bereits als Bühnenbildner einen Namen machte (Rameau's Neffe) während er sich mit anderen Malern und Grafikern seiner Zeit noch ein Atelier in Berlin teilte, bis er sich in den wunderschönen Norden Deutschlands verliebte, auf machte und diesen dann später künstlerisch mit prägen sollte, und dessen Schaffen als Künstler über viele Jahrzehnte bis heute ins hohe Alter nicht nur bei Kunstsammlern, sondern auch im Ganz besonderen bei Theater- und Filmschaffenden sehr geschätzt wird - ...
... seinen 90sten Geburtstag!
90. Was für eine Zahl! Und er verliert immer noch keine Minute unentwegt jeden Tag im Atelier und erschafft neue mystische Traumwelten auf der Leinwand. Geprägt von der Landschaft des Nordens, in die er sich so früh verliebte ...
Seine jährlichen Vernissagen auf dem Kunsthof, auf dem der Künstler mit seiner Frau, der aus Film & TV bekannten Theater und Filmschauspielerin "Karin Ugowski", seit vielen Jahrzehnten lebt und arbeitet, waren über viele Jahrzehnte Angelpunkt und Drehkreuz. Sowohl für andere Künstler, Künstlerfreunde und Kollegen, als auch für Namen aus der Fernseh, Film und Theaterwelt. Bis heute. Und Lesungen seiner Frau in dem Ambiente untermalen seine Werke auf die nur schönste vorstellbare Weise. Zeitungen berichteten immer wieder davon.
Bei den großen Kunstfesten, die fast 30 Jahre lang jährlich den Sommer zu einem Festival in der Region machten und die oft über mehrere Tage gingen und wo die Autos bis ins nächste Dorf hinein am Straßenrand parkten, trafen sich Kunstinteressierte, Künstler, Autoren, Regisseure, Film und Theater Macher, und natürlich die Einheimischen, gemeinsam im Ambiente seiner und der Werke anderer Künstler auf diesem idyllischen abgelegenen Hof, der fast ein wenig an die Toscana erinnert. Nur konnte man aus der Ferne kaum etwas erkennen von dem in der Feld-Senke abgelegenen Hof am Waldesrand. Wegen all den Zelten und Campingwagen, die zum Fest drumherum den Weg dahin säumten. Was vielleicht wiederum gut so war, denn den abgelegenden Hof und den schmalen Weg dahin zu finden, ist selbst mit Google sonst gar nicht so leicht.
Auch seine jährlich erscheinenden Kalender mit seinen Werken sind sehr beliebt und werden in vielen umliegenden städtischen Museen und Touristen-Informationen alljährlich erfragt und gekauft. Sowohl von Touristen der wunderschönen Region der Mecklenburgischen Seenplatte, seiner geliebten Wahlheimat, als auch von den Einheimischen, die den Künstler gut kennen und für seine herzliche und bodenständige Art schätzen. Und in welch wundervoller Weise er ihre Heimat mit dem Leben und der Kunst verschmelzen lässt.
Kein Wunder also, dass der Autor John Erpenbeck diese Werke einst treffend als "Sinnbilder des Lebens" bezeichnete. » Was bist du anders denn als Baum und Strauch? Du keimst, du blühst und du verwelkest auch «, schrieb Theodor Storm. Diesem Grundgedanken folgte der Autor Erpenbeck mit den Werken von Günter Horn und schuf ein zutiefst philosophisches, unvergessliches Buch mit Texten zu Lithographien und Zeichnungen des Künstlers.
Und erinnert wird man an das Schaffen des Malers und Grafikers auch noch auf ganz andere Weise. So zieren große Wandbilder, die Bürgermeister oder Bürger oder Veranstalter in Kreisstädten oder in größeren Städten wie Berlin bei ihm in Auftrag gaben, die Wände an großen Haus- und Industrieflächen. Und Ausstellungen in aller Herren Länder hatten seine Werke in Kommission. Von den Pyrenäen bis hin zum Baikal. Von den Tulpenfeldern Niederlandes bis nach Sizilien.
Und eine kleine Anekdote, die viele Jahre die Runde machte erzählt, ein Bürgermeister einer nahegelegenen Kreis-Stadt soll sich wohl regelmäßig von ihm mit einem verschmitzten Lächeln ein Gemälde zum Geburtstag mit ihm darauf in Schalk und Schabernack gewünscht haben. Welches dieser dann mit einer Brise Selbsthumor zur Freude aller im Rathaus ausstellte. Dieser Künstler verstand es wahrlich auf geerdete Weise mit seinem Werk, Land, Menschen, Kultur und sogar Politik zusammen und zu einem Lächeln zu bringen.
Herzliche Glückwünsche zum 90sten Geburtstag an den wortkargen aber bildgewaltigen Künstler! Und Danke für all Ihr wundervolles Schaffen, welches auf so unvergleichbare Weise diese märchenhafte Landschaft in Mecklenburg-Vorpommern widerspiegelt und säumt.
Die schönste Verschmelzung von Kunst, Kultur & Natur seit Monet und der Bretagne. Chapeau!